Mittwoch, 14. Dezember 2011

Punks in Indonesien

Indonesien - Jakarta, eine besonders streng muslimische Provinz. Dort wurden jetzt 65 Besucher eines Punkkonzerts, Opfer der örtlichen Polizei.
Den 65 Punks wurden die Piercings entfernt und die Haare geschnitten. Kaputte oder auffallende Kleidungsstücke gegen ordentliche Sachen getauscht. Danach gings zur "spirituellen Reinigung" in ein Wasserbecken.
Damit noch nicht genug.


Die Punks erwartet eine "Umerziehung" in Religion und militärischer Disziplin auf einer Polizeiakademie. Danach werden sie ihren Eltern übergeben.

"Warum? Warum meine Haare? Wir haben niemanden verletzt. Auf diese Art wollen wir uns ausdrücken. Warum behandeln sie uns wie Kriminelle?" diese Worte stammen von Fauzan, einem Opfer dieser Maßnahme.

Die Polizei dagegen, unverständlich. "Wir foltern niemanden, wir verletzen keine Menschenrechte. Wir versuchen nur, sie auf den rechten moralischen Pfad zurückzubringen." Indonesien seie ein freies Land, doch es gäbe Grenzen.

Diese Aktion ereignete sich am letzten Wochenende und ist die Jüngste, der "disziplienarischen Maßnahmen". Abscheulich.









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen