Dienstag, 13. Dezember 2011

Review: Rejected Youth - Fuck the consent


Der neue Silberling von REJECTED YOUTH erblickte im Oktober, diesen Jahres das Licht der Welt. Als Fan der Band kam ich da nicht drum herum.
Melodischer, politischer Hardcorepunk mit ordentlich Tempo und eigentlich unverwechselbar. So kannte ich die Band.
Nun lief also Fuck the consent in meinem Player. Das Cover schonmal interessant und mit 14 Songs ist die Scheibe auch gerade richtig bepackt.
Doch ich habe mich wohl eindeutig zu früh gefreut.
Schon beim ersten Titel bemerke ich den Unterschied zu den Vorgängern von Fuck the consent.
 Hier wurde mächtig an Tempo gespart. Die folgenden Songs plätschern ebenfalls in meinen Gehörgang und ich vermisse die Aggression. Ich vermisse den Punkrock mitten in die Fresse, ohne Kompromisse.
Das Ganze wurde ziemlich fett produziert. Qualitativ hochwertig und so geht also auch der Rotzsound flöten.  Übertrieben gesehen ist das ganze fast wie Wandermusik und Take it back, On the wrong track und All that glitter, is not gold sind meines Erachtens, die einzigen Songs die wirklich hervorstechen, damit meine ich aber nicht, dass auch diese mehr Tempo vertragen könnten.

Keineswegs sei gesagt, dass REJECTED YOUTH schlecht geworden sind, man könnte aber meinen, dass bei den Jungs zur Zeit die Luft raus ist oder aber der Stilwechsel ist beabsichtigt.
Fuck the consent ist kein Meilenstein und kann auch nicht ganz an seine Vorgänger anknüpfen, abends beim kühlen Bierchen ist das Ganze aber trotzdem empfehlenswert.





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