Samstag, 1. September 2012

Interview: Vodka Revolte




UP THE PUNKS: Moin Jungs. Schön, dass das mit dem Interview geklappt hat. Stellt euch erstmal kurz vor.


Vodka Revolte: Ahoi! Wir sind die Band Vodka Revolte und kommen aus Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern.


UP THE PUNKS: Der Bandname VODKA REVOLTE spricht mich persönlich schon mal sehr an. Wie kams dazu? Steckt da ein tieferer Sinn dahinter oder war das mehr ne Schnapsidee?

Vodka Revolte: Also unser Gitarrist hat uns damals so eine Geschichte erzählt, die er wohl in der Ukraine erlebt haben soll und wodurch er auf den Namen gekommen ist. Allerdings glauben wir ihm das bis heut nicht so ganz.


UP THE PUNKS
:Ab und an liest man ja bei Facebook, von anliegenden Gigs von euch und auch so seid ihr ja in der Region nicht unbekannt. Wie lange gibt es VODKA REVOLTE und seid ihr noch in anderen Bands aktiv?

Vodka Revolte:
Die Band existiert seit September 2010. Entstanden ist die ganze Geschichte durch eine vorherige Band, in der unser Schlagzeuger und unser Gitarrist zusammen gespielt haben. An einem leicht süffigen Abend kam die Idee politischen Punkrock zu machen und am nächsten Tag fand dann die erste verkaterte Probe statt. Musik war für uns schon immer ein geeignetes Mittel um Gefühle und Gedanken für andere wahrnehmbar zu machen. Seit neustem ist unser Schlagzeuger auch bei FORGOTTEN SPORTBAGS (Interview) aktiv, die ihn als Bassist beschimpfen.


UP THE PUNKS: Wie läuft's bei euch mit den Konzerten? Müsst ihr euch da reinhängen um mal irgendwo spielen zu können oder gibts da schonmal die ein oder andere Anfrage? Und sind die Auftritte bisher noch übersichtlich oder kann man euch häufiger live sehen?

Vodka Revolte: Das ist ziemlich unterschiedlich. Mal fragen wir die Veranstalter_innen oder Bands und mal kommen sie auf uns zu. An sich haben wir relativ regelmäßig Auftritte, legen aber besonderen Wert auf Konzerte mit politischem Inhalt.


UP THE PUNKS: Wie würdet ihr als Band eure Musik beschreiben?

Vodka Revolte: Deutschsprachiger, antifaschistischer Punkrock mit Texten voller Unmut über Staat und Gesellschaft, unterlegt mit tanzwütigen Melodien.


UP THE PUNKS: Ich hab letzte Woche mal in eure EP Punkrock im Kinderzimmer reingehört. Die Texte sind ja hauptsächlich politisch. Wer schreibt bei euch die Texte? Sitzt ihr da alle zusammen oder schreibt jeder für sich zu Hause?

Vodka Revolte: Ah cool, dass du das noch ansprichst. Die Texte entstehen aus unseren zusammengetragenen Ideen und zeigen den Willen und die Ziele der Menschen im Bandumfeld.


UP THE PUNKS: Wo habt ihr die EP aufgenommen? Wie lange habt ihr gebraucht? Und wie kams zum Namen Punkrock im Kinderzimmer? Und wie bringt ihr das Ding an den Mann? Liegt das für nen Euro bei Konzerten rum, habt ihr vor die zu verschenken oder vertreibt ihr die irgendwie anders?

Vodka Revolte: Die EP haben wir an einem Tag, in einem kleinen Studio, bei einem Kumpel aufgenommen. Dadurch, das wir alles in seinem Zimmer aufgenommen haben und die Eltern genervt haben, kam es auch zum Namen Punkrock im Kinderzimmer.


UP THE PUNKS: Wie steht ihr der Grauzone-Thematik gegenüber. Würdet ihr Konzerte absagen wenn ihr mit solchen Geigen die Bühne teilen müsstet?

Vodka Revolte: "Es gibt so viele, die kann ich nicht besonders leiden, die können von mir aus zu Hause bleiben!" Ganz klar würden wir keine Bühne mit rechtsoffenen Grauzone Bands teilen. Wir achten ebenfalls darauf, dass solche Bands auf unseren Konzerten nicht auch noch durch Merchandise zusätzliche Werbung machen.


UP THE PUNKS: Als letztes würde mich noch interessieren, was ihr als Band noch so erreichen wollt? Habt ihr euch da irgendwelche Ziele gesteckt?

Vodka Revolte: Unsere Stimmen werden erst dann verstummen, wenn es keinen Grund für deren Aufschrei mehr gibt!














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